ReiseReise - Station I - Bad Honnef


 

Vernissage: 30. August 2026 um 11 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Alexandra Wendorf
Musik: Markus Rundel (Cello)
Grußwort: Cornelia Nasner


Ausstellungsort: Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3


Ausstellungsdauer: 30.8. – 20.9.2026
Öffnungszeiten: Fr. 16 – 19 Uhr,
Sa. und So. 11 – 14 Uhr


Künstlergespräch: 11. September um 19:30 Uhr

 

Die ReiseReise Werkreihe fasst in mancherlei Hinsicht die letzten 20 Jahre meines Schaffens zusammen. Hier tauchen Motive und formale Strategien auf, die in den vergangenen Werkgruppen gefunden und entwickelt wurden. So finden wir den altmeisterlichen Bildaufbau der Planquadrate (2000 – 2004), die Farbbehandlung der Organic System Phase (2007 – 2012), das flächige Volumen des Dunklen Lichtes (2013 – 2017) und das Narrativ des Passionszyklus (2018). In dieser Werkreihe werden formale und inhaltliche Komponenten neu zusammengefügt.

So setzt sich der Zug von Bonn aus in Bewegung und macht Halt am Kunstraum Bad Honnef. Die Ladung dreier Güterwaggons wird entladen, um sie allen Interessierten zur Ansicht für drei volle Wochen zur Verfügung zu stellen. Im ersten Waggon befinden sich vielgestaltige Zeichnungen, die ihren Charakter durch eine offensichtlich schnelle und intuitive Arbeitsweise erlangt haben. Im zweiten Waggon befindet sich Druckware, die ein Ergebnis durchwirkter Holzschnittarbeit ist. Und im bereits fertig beladenen dritten Güterwaggon befindet sich großformatige Flachware in Form von Temperabildern.

Sinn dieser dreigestaltigen Lieferung ist das handwerkliche und motivische Ineinanderwirken der einzelnen Warengruppen. So wird der Herstellungsprozess transparent und erweitert die Sicht auf einen althergebrachten Bildbegriff. In jeder Fertigungsphase erscheint uns das gleiche Bildmotiv stets anders.


 

 

Hier entsteht ein Verlaufstagebuch zur Ausstellung:

 

30.August2026

Nun ist es endlich soweit. Die Ausstellung wird eröffnet. Es ist in allen Belangen großartig. Frau Nassner hält eine warme, wertschätzende Begrüßung. Danach bekommt Frau Wendorf das Wort und entfacht eine wirklich atemberaubende Rede. Ganz ruhig, sehr klar erklärt sie die Ausstellug. Viel Inhalt und Sachverstand lässt sich erkennen ohne in die üblichen Kunstfloskeln zu verfallen. Es ist eine Rede von gut 20 Minuten und niemand schaltet ab.  

 

Alexandra Wendorf

 

Hier die Rede von Alexandra Wendorf:

 

Liebe Kunstfreunde, lieber Herr Middelmann,


wenn man den Titel dieser Ausstellung – „ReiseReise“ – zum ersten Mal liest, denkt man vielleicht an Bewegung. An Aufbruch, an Entfernung, an eine Reise von einem Ausgangspunkt zu einem Ziel.


Doch die Reise, die wir hier erleben, funktioniert anders. Sie geht vor und zurück, nimmt Umwege und kehrt immer wieder an frühere Orte zurück – und entdeckt dort etwas Neues.


Denn diese Ausstellung erzählt von mehr als zwei Jahrzehnten künstlerischer Arbeit. Von Motiven, die verschwinden und Jahre später wieder auftauchen. Von Techniken, die entwickelt, verändert und miteinander verbunden werden. Und von einem Künstler, der sein eigenes Werk immer wieder zum Ausgangspunkt neuer Bilder macht.


Am Anfang dieser Reise steht ein Bild.


Sie finden es gleich am Eingang. Es unterscheidet sich auf den ersten Blick deutlich von den jüngeren Arbeiten. Und trotzdem scheint bereits erstaunlich viel von dem darin enthalten zu sein, was uns später wieder begegnet.


Ich möchte es deshalb einmal das Urbild dieser Ausstellung nennen. 

 


 


Wir erkennen Körper, Gegenstände, technische Elemente, Pflanzenformen. Alles scheint gegenständlich – und doch lässt sich das Ganze nicht in eine eindeutige Geschichte übersetzen.


Es hat etwas von einem Traumbild.


Die Dinge sind uns bekannt, aber ihre Beziehungen zueinander sind es nicht. Maßstäbe verschieben sich, Gegenstände tauchen an unerwarteten Stellen auf, Körper verbinden sich mit Formen, deren Funktion rätselhaft bleibt.


Und diese eigenartige Bildwelt begleitet Middelmann bis in die heutigen Arbeiten.


Auch dort begegnen uns Menschen – aber eigentlich keine realen Personen. Middelmann malt keine Porträts. Seine Figuren sind Kunstfiguren.


Ihre Körper sind menschlich und zugleich eigentümlich verwandelt. Köpfe werden geknickt und gefaltet, Gesichter aus Flächen zusammengesetzt, Hände und Arme übersteigert. Man erkennt den Menschen sofort – und weiß gleichzeitig, dass ein solcher Mensch niemals vor einem stehen könnte.


Hier öffnet sich ein kunsthistorischer Resonanzraum.


Natürlich kann man an den Kubismus denken, an jene fundamentale Veränderung des Sehens zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als ein Körper nicht mehr zwingend von einem einzigen Standpunkt aus dargestellt werden musste. Ein Gesicht konnte zerlegt, aus unterschiedlichen Ansichten zusammengesetzt und neu konstruiert werden.

Manche Köpfe Middelmanns lassen für mich außerdem an Otto Freundlich denken: an die Reduktion des menschlichen Kopfes auf kraftvolle, gegeneinander gesetzte Formen. Nicht als direkte Übernahme, sondern als eine entfernte kunsthistorische Verwandtschaft.


Middelmanns Figuren haben etwas Märchenhaftes und Theatralisches. Sie erinnern an Ritter, Narren, Harlekine oder Schauspieler. Es sind Gestalten, die uns vertraut erscheinen, obwohl wir ihre Geschichte nicht kennen.


Jürgen Middelmann malt eine irrationale Welt mit großer systematischer Genauigkeit. Denn so phantastisch und bisweilen grotesk diese Bilder wirken – ihre Entstehung ist ausgesprochen strukturiert. Und an einer Wand dieser Ausstellung können wir diesen Prozess besonders schön nachvollziehen.


Dort sehen wir nämlich drei Zustände einer Komposition.

 


 

Zunächst die Kohlezeichnung.


Sie ist schnell, unmittelbar und noch offen. Eine Idee wird festgehalten. Formen können sich verändern, Beziehungen zwischen den Figuren sind noch beweglich.


Dann folgt eine farbige Fassung im kleineren Format – und zwar im Holzschnitt.


Nun wird erprobt: Wie verhalten sich die Figuren zueinander? Wie funktioniert der Raum? Welche Farben tragen die Komposition? Wo braucht das Bild Helligkeit, wo Dunkelheit?


Und schließlich das große Gemälde.


Hier kommt zusammen, was zuvor untersucht worden ist. Die Komposition ist gesetzt, die Farbigkeit entschieden, die räumliche Wirkung ausformuliert.


Diese drei Arbeiten zeigen deshalb nicht einfach dreimal dasselbe Motiv. Sie zeigen drei Stadien eines bildnerischen Denkprozesses.


Die Zeichnung sucht.


Der Holzschnitt ordnet und prüft.


Die Malerei entscheidet.


Und damit verstehen wir vielleicht auch die besondere Maltechnik der großen Bilder etwas besser.


Wenn Sie später vor eines dieser Gemälde treten, gehen Sie einmal sehr nahe heran. Dann verlieren die Figuren plötzlich ihre Selbstverständlichkeit. Wo eben noch ein Gesicht, ein Arm oder ein Schatten war, sehen Sie kleine Striche, Punkte und Farbfelder – ein dichtes, fast systematisches Geflecht.


Gehen Sie anschließend einige Meter zurück.


Dann verbinden sich diese einzelnen Setzungen. Farbe beginnt zu leuchten, Volumen entsteht, Licht fällt auf Körper.


Natürlich kann man dabei an den Pointillismus denken. Nicht, weil Middelmann wie Seurat oder Signac malen würde. Aber das optische Prinzip ist verwandt: Das Bild entsteht nicht allein auf der Leinwand. Ein Teil seiner Wirkung entsteht erst im Auge des Betrachters.


Die Entfernung gehört gewissermaßen zum Bild.

Und diese Malweise ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses.


Zwischen dem frühen gegenständlichen Werk und den heutigen Bildern liegen Werkgruppen, in denen Middelmann die Gegenständlichkeit zeitweise weitgehend verlässt. Er beschäftigt sich mit Farbe, mit Struktur und später nahezu monochrom mit Licht und Schatten.


Das scheint mir für die heutigen Bilder entscheidend zu sein.


Man könnte die Entwicklung vereinfacht so beschreiben:


Er verlässt die Figur, um die Farbe zu untersuchen. (Organic System Phase 2007-2012).


Dann reduziert er die Farbe, um Licht und Volumen zu untersuchen. (Dunkles Licht 2013-2017)


Und schließlich kehrt er zur Figur zurück – nun aber mit all diesen Erfahrungen. Passionszyklus ( 2018)


Deshalb sind die heutigen Bilder keine Rückkehr zum Anfang. Es ist eine Rückkehr mit einem erheblich erweiterten malerischen Instrumentarium.


Und nun geschieht etwas besonders Interessantes:


Auch die Motive des frühen Bildes kehren zurück.


Sie werden herausgelöst, vergrößert, verändert und in neue Zusammenhänge gestellt. Eine Figur, eine Hand, ein Gegenstand oder eine Form kann plötzlich Jahrzehnte später wieder auftauchen.


Das eigene Werk wird dadurch zu einer Art Bildgedächtnis.


Middelmann wiederholt seine früheren Bilder nicht. Er verarbeitet sie.


Und Erinnerung funktioniert schließlich auch nicht wie ein Archiv, aus dem wir etwas unverändert hervorholen. Erinnerung verändert, verschiebt, verbindet und lässt anderes verschwinden.


Das vermeintliche Urbild enthält also bereits einen Kosmos, den Middelmann anschließend über Jahre auseinandernimmt.


Die Figur wird untersucht.


Der Kopf wird untersucht.


Die Farbe wird untersucht.


Das Licht wird untersucht.


Und in den jüngsten Arbeiten beginnt er, diese einzelnen Erfahrungen wieder zusammenzuführen.


Besonders eindrucksvoll lässt sich diese Arbeitsweise an den Holzschnitten beobachten.


Der menschliche Kopf wird dort zum Experimentierfeld. Augen, Nase und Mund werden verschoben, vereinfacht und gegeneinander gekippt. Das Gesicht zerfällt in einzelne Formen – und bleibt trotzdem erstaunlich menschlich.

Gerade der Holzschnitt scheint für Middelmann ein besonders geeignetes Medium zu sein. Denn kaum eine andere Technik verlangt ein derart vorausschauendes und strukturiertes Arbeiten.


Beim Malen kann eine Farbe noch verändert, eine Form korrigiert oder eine Fläche überarbeitet werden. Der Holzschnitt funktioniert anders. Hier muss entschieden werden, was stehen bleibt und was weggeschnitten wird. Fläche gegen Linie, Positiv gegen Negativ.


Beim Farbholzschnitt wird dieser Prozess noch komplexer. Denn die Farben entstehen nicht gleichzeitig. Sie werden Schicht für Schicht vorbereitet und mit großer Präzision übereinandergedruckt.


Farbe für Farbe baut sich das Bild auf.


Und jede neue Schicht muss sich zu den bereits vorhandenen verhalten. Formen müssen aufeinandertreffen, Aussparungen stimmen, Farbflächen miteinander korrespondieren. Das fertige Bild muss also in gewisser Weise gedanklich schon vorhanden sein, bevor es tatsächlich sichtbar wird.


Gerade darin scheint mir eine bemerkenswerte Nähe zu Middelmanns gesamter Arbeitsweise zu liegen.


Seine Bildwelten können verspielt, märchenhaft oder sogar irrational erscheinen. Ihr Aufbau aber folgt einer klaren Ordnung. Und im Holzschnitt wird diese Ordnung geradezu technisch notwendig: Ein komplexes Bild entsteht aus vielen einzelnen, präzise geplanten Entscheidungen.


Das Interessante ist, dass diese Präzision keineswegs zu Starrheit führt.

Im Gegenteil.


Durch das Übereinanderschichten der Farben entstehen neue Farbtöne, Übergänge und räumliche Wirkungen. Aus einem streng geplanten Verfahren entwickelt sich eine erstaunlich lebendige Oberfläche.

Und auch deshalb passt der Holzschnitt so gut zu Middelmanns Köpfen.


Denn das Medium zwingt zur Vereinfachung und Zuspitzung. Aus einem Gesicht werden Flächen, Kanten und Farbformen. Das Kubistische, das wir in diesen Köpfen erkennen können, liegt also nicht nur im Motiv – es wird durch die Technik des Holzschnitts zusätzlich herausgearbeitet.


Und damit komme ich zu einem Werk, das für mich eine zentrale Stellung in dieser Ausstellung einnimmt: dem großen violetten Werk an der Stirnseite. 

 




Schon sein Aufbau unterscheidet sich deutlich von den übrigen Arbeiten.


In der Mitte befindet sich eine große Komposition, ringsherum gruppieren sich zahlreiche kleinere Bildfelder.


Und plötzlich öffnet sich noch einmal eine ganz andere kunsthistorische Verbindung.


Eine solche Hierarchie des Bildes kennen wir aus der europäischen Kunst seit Jahrhunderten: aus Altären und Retabeln ebenso wie – in anderer Form – aus der Ikonenmalerei. Eine zentrale Darstellung wird von kleineren Szenen oder Figuren umgeben. Mitte und Rand besitzen unterschiedliche Funktionen und bilden dennoch ein Ganzes.


Natürlich haben wir hier kein religiöses Bild vor uns.


Aber Middelmann verwendet eine vergleichbare Bildarchitektur, um seinen eigenen Kosmos zu organisieren.


Und deshalb möchte ich dieses Werk einmal etwas zugespitzt als ein Retabel des eigenen Bildgedächtnisses bezeichnen.


Nicht religiös in seinem Inhalt. Aber verwandt in der Vorstellung, dass ein großes Bild die Welt nicht einfach abbildet, sondern sie ordnet.


Figuren, Köpfe, Gegenstände und Fragmente, die uns an anderer Stelle der Ausstellung begegnen, werden hier miteinander in Beziehung gesetzt.


Damit schließt sich für mich der Kreis.


Am Anfang steht ein Bild, das sehr vieles gleichzeitig enthält.


Dann verbringt Middelmann mehr als zwanzig Jahre damit, diese Welt auseinanderzunehmen: ihre Figuren, ihre Köpfe, ihre Farben, ihr Licht, ihre Formen.


Und schließlich beginnt die Gegenbewegung.


Er setzt sie wieder zusammen.


Aber es ist jetzt nicht mehr dieselbe Welt.


Denn jeder ihrer Bestandteile hat inzwischen seine eigene Geschichte.


Wir sehen einen Künstler, der sich über Jahrzehnte verändert, ohne seine Vergangenheit abzustreifen.


Eine frühe Figur kann nach zwanzig Jahren wiederkehren.


Eine abstrakte Untersuchung von Licht und Schatten kann plötzlich einem menschlichen Körper Volumen verleihen.


Die Auseinandersetzung mit kubistischen Formen kann in einer märchenhaften Kunstfigur weiterleben.


Eine jahrhundertealte Bildordnung kann zum Ordnungsprinzip einer vollkommen persönlichen Gegenwart werden.


Und aus einer schnellen Kohlezeichnung kann schließlich ein großes, bis ins Detail durchgearbeitetes Gemälde entstehen.


Vielleicht bedeutet „ReiseReise“ deshalb am Ende gerade nicht, möglichst weit vom Ausgangspunkt fortzukommen. Vielleicht besteht die eigentliche Reise darin, zum Ausgangspunkt zurückkehren zu können – und ihn mit anderen Augen zu sehen.


Denn das Bild am Eingang ist noch immer dasselbe.


Aber nachdem wir diese Ausstellung gesehen haben, sehen wir es anders.


Aus diesem einen Bild sind über mehr als zwanzig Jahre viele Bilder geworden. Und aus diesen vielen Bildern entsteht nun wieder eine Welt.


Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, diese Welt zu entdecken.

 

 

 

Danach erklingt die Cellosonate von Zoltán Kodály gespielt von Markus Rundel. Es war ein Ereignis. Nach gut einer halben Stunde verhallte der letzte zarte Ton dieser Musik und man hätte eine Stecknadel fallen hören können auf dem Teppichboden.

  

 Markus Rundel

 

Das ausgewählte Musikstück für die Vernissage:

Danach bedanke ich mich bei allen Gästen, dem Verein, der Rednerin und dem Musiker. Der offizielle Teil der Ausstellung ist nach einer 3/4 Stunde beendet.


 
 
 
 
 
Selbst, Alexandra Wendorf, Cornelia Nasner



 
 
 
 
 
 
















 
 
 
 
 

Die Ausstellung ist eröffnet und kann nun beginnen. Nach 6 Jahren Arbeit und der letzten Einzelausstellung in Sinzig, werden die ersten Arbeiten dieser Werkreihe im Öffentlichen Kunstbetrieb gezeigt. Ca. 100 Gäste sind gekommen. Meine Familie, Nachbarn, Kollegen aus Studium und der regionalen Kunstszene, ein Großteil meiner Kursteilnehmer, alte Weggefährten, Freunde des Vereins und Kunstfreunde des Nachbarortes kamen um mitzufeiern. 

 

 

 

 


 
 
Hier nun die gesamte Ausstellung:
 
 


 
 
 





 

 


 
 




28. August 2026

Georg Divossen macht seit vielen Jahren Filme von meiner Arbeit. So kann man anhand von Ausstellungen und den Filmdokumentationen meinen Weg nachvollziehen. Dialog  - Dunkles Licht in der Bezirksregierung Köln, Arbeiten02 - 20 in der Alten Druckerei Sinzig und ReiseReise - Offenes Atelier 23/24 wurden in Filmen festgehalten. Nun haben wir heute Morgen den neuen Film besprochen und tatsächlich ein Experiment beschlossen. Es soll ein Film ohne Text, ohne gesprochenes Wort geben. Alles soll filmisch über Bilder, Kamerafahrten und Schnitte erfolgen. Ich bin gespannt ob es klappt - es würde mich sehr freuen! 

 




 

 

25. August 2026

Franz Heinbach macht seit vielen Jahren die Fotos für mich. Alle Repoduktionen sind von ihm und bei größeren Ausstellungen macht er auch die Dokumentation der Ausstellung. Zuletzt 2024 im Künstlerforum Bonn. sowie meine Ausstellung von 2016 in Bad Honnef. So gibt es heute wieder einen Fototermin um auch diese Ausstellung im Bild festzuhalten. 1,5 Stunden waren wir vor Ort, schoben die aufgestellten Tische mit den Zeichnungen aus den Bildausschnitten und setzten das Licht noch einmal genauer.  




  

 

 

24. August 2026

Die letzten Aufbauarbeiten werden erledigt. Bilderglas wird geputzt, die Beleuchtung wird feinjustiert und der Verkaufstisch mit Karten, Katalogen und einigen Holzschnitten wird hergerichtet.  

 


 

 

16. August 2026

Ich hänge mit Anja die großen Bilder noch auf die vorbereiteten Haken. Die ganze Ausstellung hängt jetzt und sieht ziemlich gut aus. 

 


  

 

14. August 2026 

Ausstellungsliste in die Ausstellung gebracht und Nummerierung angebracht. In der Liste gibt es einen Fehler, der aber nun stehen bleibt. 50 Listen werden ausgelegt. 

 

 Hier werden die Listen ohne Preisangaben veröffentlicht

 

   

 

12. August 2026

Heute wurde die Ausstellung in ihre entgültige Form gebracht. Kleine, aber wichtige Verschiebungen wurden vorgenommen und die Aufhängungen in die richtige Position gebracht. Am Samstag werden dann die großen Bilder noch eingehangen. Optisch ergeben sich zwei Ausstellungsräume obwohl der Kunstraum nur einen roßen Raum hat. Dazwischen gibt es allerdings eine Stufe, die ich genutzt habe um im "höheren" Teil einen in sich geschlossenen Bereich zu hängen. Alles wird rund und stimmig.

 



 

 
Heute wurde auch noch ganz offiziell die Einladung vom Kunstraum verschickt:
 
Liebe Kunstinteressierte,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 30. August endet die Sommerpause im Kunstraum - wir freuen uns, dann wieder eine neue Ausstellung eröffnen zu können.

Jürgen Middelmann präsentiert Werke unter dem Titel "ReiseReise - Station I - Bad Honnef". Die Einladung finden Sie im Anhang. Geben Sie sie gerne auch an Freunde und Bekannte weiter.

Ich wünsche Ihnen weiter einen schönen Sommer - trotz der Hitze - und freue mich auf ein Wiedersehen Ende August im Kunstraum!

Herzliche Grüße


Cornelia Nasner
(Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V.) 
 
 

 

11. August 2026

Die großen Bilder werden transportiert. Das geht natürlich nur mit einem gemieteten Transporter, den ich wie immer bei der Firma Hertz abhole. Heute gab es eine derbe Überraschung. Man wollte mir für eine Tagesmiete (ca. 50 €) auch noch eine Gesamtkaution von ca. 1150 € berechnen. Das sollte man wohl mal vorher wissen. oder? Bisher, also vor 3 Jahren, habe ich 250 € Kaution hinterlegt. diese wurden dann am Abend bei Rückgabe verrechnet und ich kam mein Geld zurück. Nun läuft alles über EC Karte und ich bekomme meine Kaution in einigen Tagen zurück. Es läuft darauf hinaus, dass ich eine andere Firma suche. 

Der Transport hat wunderbar geklappt und die Bilder passen hervorragend in diesen Kunstraum von Bad Honnef. Es wird Klasse aussehen. 

 

 Der Transporter vor dem Kunstraum Bad Honnef.

 



Ausladen und Auspacken der Bilder. Erstes Stellen der Ausstellung 

 

 

9. August 2026

Die ersten Bilder werden aufgehangen. Der Anfang und das Ende der Ausstellung ist damit schon klar und festgelegt. Am Eingang hängt eine Arbeit aus den ersten Jahren meiner künstlerischen Tätigkeit (Four Marvin II, 224 x 150 cm, Acryl auf Papier, 2002). Von hier aus wird der Bogen in die Ausstellung geschlagen. Die Bildanlage und einzelne Elemente kann man auch in den aktuellen Bildern wiederfinden. 

Am Ende der Ausstellung hängen 5 Holzschnitte aus den Jahren 2020. 2021 und 2026. Hier hängt auch die letzte entstandene Arbeit aus diesem Jahr (Andrehas). Es sind die Cross over Holzschnitte, in denen die Elemente der vergangenen Jahre und Werkreihen nun neu zu einem Bild zusammengefügt werden. Damit hatte ich 2020 bei der großen Grafikausstellung in Sinzig begonnen. 

 

 

 

 

  

8. August 2026

Erste Bilder und die Platten für die Zeichnungen werden in den Kunstraum gebracht. So wird auch die erste ganz grobe räumliche Struktur angelegt.  

 



 

7. August 2026

Alle Arbeiten sind eingepackt und stehen für den Transport bereit. Zum ersten Mal habe ich die Bilder in Luftpolsterfolie verpackt. Die Oberflächen sind mir etwas zu empfindlich. Holzschnitte wurden gerahmt und die alte Papierarbeit wird an Klammern gehangen. 

 

Verpackte Arbeiten im Atelier - die ganze Ausstellung
 

 

27. Juli bis 6. August

Am 27. Juli beginne ich mit der Sortierung und Zusammenstellung der Arbeiten. Zeichnungen werden aus dem Archiv gesucht und zusammengestellt. Die Holzschnitte werden zusammengetragen und gerahmt. Bilder werden aus dem Lager ins große Atelier geholt und Aufhängungen befestigt. Es werden vorhandene Platten neu gestrichen. Sie dienen als Ablagefläche für die Zeichnungen. Auch die Stellböcke werden weiß gestrichen. all das wird in der Wochen vom 27.7 - 1.8.2026 erledigt. 

Am 3. August hole ich die Plakate in Honnef ab und bekomme den Schlüssel. Die Einladungskarten sind mittlerweile auch fertig. Erste Plakate werden in Honnef aufgehangen und Einladungen in den Geschäften verteilt.

 

 

 

Am 6. August kommt Frau Wendorf ins Atelier zur Vorbesprechung der Eröffnungsrede. Die ganzen Arbeiten stehen sortiert im Atelier. Mit Herrn Rundel bespreche ich die Musik der Vernissage. Er hat ein tolles Stück ausgewält.